Dr. Lechleiters Fishcare

‹ zurück

Trübe Augen - woher kommt es?

Gerade sind trübe Augen wieder häufige Probleme bei einzelnen Koi.

Was steckt dahinter?

Schleimhäute und auch die Hornhaut des Auges reagieren auf Kälte. Die Linse des Auges übrigens kann ebenfalls durch Kälte genau wie durch Sauerstoffmangel und pH-Sturz eine Trübung aufweisen. Bei einigen Koi handelt es sich daher mit Sicherheit um Kälteschäden, wenn der Teich wie einige letzte Woche unter 2°C gefallen war. 

Auch kann ein Parasitenbefall direkt auf dem Auge zur Trübung führen. Parasiten kann man mit einem vorsichtigen Schleimhautabstrich einfach nachweisen und je nach gefundenem Parasiten durch Teichbehandlungen ab 12 °C bekämpfen. Salzbäder sind natürlich immer gut für die Schleimhäute, besonders, wenn die Trübung ganz offensichtlich außen auf dem Auge angesiedelt ist. Gegen eine Linsentrübung wird ein Salzbad leider nichts bewirken können.

Zuletzt kann eine Augentrübung auch durch eine Verletzung entstehen. Verdächtig sind dann natürlich wieder Parasiten, die zu Juckreiz und Scheuern führen. Bei den steigenden Temperaturen sollte man jedoch auch Nitrit als Ursache ausschließen. Hohe organische Belastung im Wasser, wenn über den Winter kein oder zu wenig Wasser gewechselt wurde, ist auch immer mal ein Grund für Schleimhautprobleme und Scheuern und sollte durch einem gründlichen Teilwasserwechsel nebst Boden- und Filterreinigung beseitigt werden. Es löst immer wieder Erstaunen aus, wie schnell Koiprobleme danach verschwinden können.

 

‹ zurück

Kommentare zum Artikel

Loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu verfassen

Noch keine Kommentare für diesen Artikel.