Dr. Lechleiters Fishcare

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Einsetzen von neuen Koi: Sehr gute Erfahrungen mit Bakterien orange

Immer wieder werde ich nach dem Umgang mit neuen Koi gefragt.

Nun bin ich ja bekanntlich kein Fan der prophylaktischen Behandlungen. Sehr gute Erfahrungen gibt es bei der Vergesellschaftung von neuen Koi mit dem Altbestand mit Bakterien orange als keimdrucksenkendes Präparat. Mit oder ohne Salz, ganz wie es erforderlich ist. Die Anwendung von Bakterien Orange ist eine echte Alternative zum Aufsalzen, denn dies ist nicht in allen Teichen und Becken möglich.

Nach der ersten Nacht einen kleinen Teilwasserwechsel machen (je nach Ammoniak- oder Nitritgehalt) und dann die vorgeschriebene Menge Bakterien orange für das jeweilige Wasservolumen zudosieren. 1 Liter Bakterien orange reicht für 20 000 Liter. Sollte in den nächsten Tagen die Wasserqualität schlecht sein (FIlter nicht eingelaufen, viele Fische in wenig Wasser) nach jedem Teilwasserwechsel anteilig die Menge Bakterien orange nachdosieren, die durch das ablaufende Wasser verloren ging. Das für eine Woche, dann langsam herausverdünnen. Sollten Gesundheitsprobleme auftauchen, ermitteln, was los ist. Entweder gezielt behandeln (z.B. Ichthyo, Gyrodactylus), dann vorher 30% Wasserwechsel, oder etwas aufsalzen und Temperatur erhöhen (z.B. Costia, Bakterien, Schlafkrankheit).

So kann man auch verfahren, wenn man Bestände mischt, also neue Koi zu einem Altbestand hinzukommen. Auf diese Weise kann man viele Bakterien und auch Viren unschädlich machen, die sonst in großer Zahl beim Zusammensetzen von Koi oder nach dem Transportstress entstehen. Und Bakterien orange ist für den Filter und die Koi sehr viel verträglicher als Peressigsäure, Chlordioxid oder Chloramin T. 

 

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