Dr. Lechleiters Fishcare

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Wie in jedem Herbst: Aufgedunsene Koi

Plötzlich Schuppensträube, Glotzaugen und Appetitlosigkeit: Die Koi sind derzeit wieder in ungünstigen Wassertemperautren und bei schwankenden Tag-/Nachttemperaturen sehr anfällig für Störungen der Osmoregulation.

Die Wahrheit schlägt für alle Koi, die Schwierigkeiten haben, ihren Stoffwechel schnell genug an neue Temperaturbereiche anzupassen. Plötzlich sitzen sie unten am Boden und stellen alle Schuppen ab. Das hat Gründe!

Sobald die Wassertemperaturen unter 15 °C sinken, bleiben manchmal Verdauung, Energiestoffwechsel und die Anpassungsfähigkeit auf der Strecke. Diese Koi bekommen unter Umständen Probleme mit der Osmoregualtion und zeigen die oben beschriebenen Symptome. Dann hilft es, diese Koi auf Salz zu setzen (0,5%) und leicht zu erwärmen. Handelt es nur nur um Anpassungsprobleme, wird sich die Wasserausscheidung und Osmoregulation bessern und der Koi wird wieder die Schuppen anlegen und seine normale Körperform zurück bekommen. Andere Probleme wie Tumore in der Bauchhöhle lassen sich jedoch so nicht heilen. 

Wichtig ist zu erkennen, dass schlecht verdautes Futter den Fischdarm und die Fischkiemen belastet und zudem die Wasserqualität verschlechtert. Auch wenn die Koi noch sehr viel Hunger zeigen, reduziert sich doch die Futterverdauung. Die überschüssigen Nährstoffe werden zum Problem statt den Energiehaushalt zu unterstützen. Das ist ein Einsatzbereich für Konishi Nr. 1 VET, denn dieses Futter ist hochverdaulich bei mittlerer Nährstoffdichte. Also gut für Fische, die noch sehr hungrig sind, aber nicht mehr optimale Wassertemperaturen vorfinden, um optimiertes Wachstum zu erreichen. Ziel ist im Bereich unter 15°C eine gute Energieversorung bei hoher Verdaulichkeit.

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